Große Stadtschule
"Geschwister-Scholl-Gymnasium"

Ganztagsschule
Hansestadt Wismar
 

Wirtschaftsinformatik

Am 18.Dezember 2008 trafen sich einige Schüler der elften und zwölften Klasse und Frau Bernier zu einem gemeinsamen Tag an der Hochschule Wismar. Nachdem fast alle zum vereinbarten Treff erschienen waren, wurde der Tag im Haus 3 der Hochschule eröffnet. Dabei bestätigte sich wieder eine selbst ernannte Regel: Egal wie spät der Professor kommt, es gibt mindestens einen Studenten, der noch später kommt.
Daraufhin bekamen die Schüler einen kleinen Einblick in die Wirtschaftsinformatik. Ein Student hatte sich kurzfristig auch bereit erklärt etwas über seine Studienzeit zu berichten. Trotz des Studiums bleibt noch Zeit sich mit anderen Projekten zu beschäftigen und die Hochschule bietet einige vielseitige Events, die besucht werden können.
In der Zeit von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr hörte die Gruppe einen Vortrag über das Data Mining, welches sich mit der Auswertung von Informationen aus Datenbanken beschäftigt. Dabei geht es auch darum, versteckte Informationen zu erkennen und heraus zu filtern. Nebenbei füllten alle Schüler eine kleine Umfrage zu ihren Interessen aus, die zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet werden sollte.
Um 12.00 Uhr gönnten sich alle eine einstündige Pause, wobei die Möglichkeit bestand in der Mensa essen zu gehen.

Von 13.00 Uhr bis 14.30 standen vier verschiedene Projekte zur Auswahl, die besucht werden konnten.
In einem dieser Projekte ging es um Linux als alternatives Betriebssystem zu Windows. Im Gegensatz zu diesem weist Linux eine höhere Sicherheit auf, ist Windows im Umgang aber relativ ähnlich. Abschließend wurde festgestellt, dass sich Linux sehr gut für Studienarbeiten eignet.
Ein weiteres Projekt war das Programmieren mit Java. Das Ziel hierbei war, einen Lego-Roboter so zu programmieren, dass er auf eine schwarze Linie reagiert und sich entlang dieser fortbewegt.
Die Teilnehmer vom Wissensmanagement arbeiteten mit dem Programm K-Infinity und erstellten dabei Datennetze. Über diese Datennetze können Beziehungen auch graphisch dargestellt werden. Sie sind bei kleineren Datenmengen noch sehr übersichtlich, allerdings erfordert das Erstellen komplexerer Netze aus größeren Datenmengen sehr viel Konzentration und Geduld. Das macht den Umgang etwas aufwändig, trotzdem ist das Arbeiten mit Datennetzen aktuell.
Das vierte Projekt hatte erneut Data Mining zum Thema. Hier wurde die bereits erwähnte Umfrage für einige Personen ausgewertet, was bei der kleinen Menge von Daten zu Ergebnissen führte, mit denen sich die Personen kaum identifizieren konnten.

Nach den Projekten trafen sich abschließend alle im Haus 3 und werteten kurz die letzten eineinhalb Stunden aus. Damit fand ein informationsreicher Tag seinen Abschluss.

(Lisa Holst, 11b)

 

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