| |
Schulprogramm
„Gelehrtheit, Ehrbarkeit
und Wohlerzogenheit“
Zu diesen, von Oberstudienrat Dr. Rudolf Kleiminger formulierten
Erziehungsidealen anlässlich
des 400 jährigen Jubiläums unserer
Schule, bekennen wir uns auch heute noch.
Geschichte unserer Schule
Die Große Stadtschule hat ihren eigentlichen Ursprung bereits
im Jahr 1180,
als der Benediktiner Orden auf unserem heutigen Schulgelände
die erste Klosterkirche „Zum heiligen Kreuz“ errichtete,
die später von den Franziskaner Mönchen als Kloster genutzt
wurde.
Nach Schließung dieser religiösen Einrichtung 1350 wurde
erst 1541 eine evangelisch - lutherische Lateinschule eingerichtet.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verfiel die humanistisch
– reformatorisch geprägte Große Stadtschule, es hielt
das neuhumanistische Gymnasium mit Bürgerschule der Hansestadt
Wismar in diesem Gemäuer Einzug.
Weitere interessante Begebenheiten zur Geschichte unserer Schule können
nachgelesen werden im eigens zur Schulgeschichte entstandenen Buch.
„ Die Geschichte der Großen Stadtschule zu Wismar von
1541 bis 1945“ von Dr. Rudolf Kleiminger.
Nach zwei Weltkriegen und DDR – Diktatur sowie der Wende 1989
und der darauffolgenden Schulreform, entstand 1990 wieder ein Gymnasium,
dass sich zu den eigentlichen Werten aus der Gründungszeit bekennen
wollte, die Große Stadtschule „Geschwister – Scholl
– Gymnasium“.
Anlässlich der 450 – Jahrfeier des Bestehens der Schule
kamen 1991 erstmals Altschüler aus aller Welt in Verbundenheit
zu ihrer Schule nach Wismar.

Schulprogramm
| Schule
und Öffentlichkeit
Öffnung der Schule unter Beachtung der gesamtgesell schaftlichen
Situation |
Lernort
Gymnasium mit sprachlichem
und naturwissenschaftlichem Zweig |
Traditionsbewusstsein
Identifikation mit derSchule über die Schul-zeit hinaus |
| |
Ganztagsschule
Möglichkeiten für erweiterte
Bildung und Förderung |
|
| |
Lernkultur
Entwicklung von Handlungs-kompetenzen |
|
| |
Reflexion des Erreichten und Perspektiven |
|
Lernort Schule
Unsere Schule ist ein Gymnasium mit sprachlichem und
natur-wissenschaftlichem Zweig.
Um dem Bildungs- und Erziehungsauftrag sowie den Neigungen
und Interessen der Lernenden gerecht zu werden, müssen alle Elemente
des Lernprozesses ausgeschöpft werden.
Die gültigen Rahmenrichtlinien und Lehrpläne
bilden die Grundlage für den Unterricht. Damit gestaltet die
Schule in einem schulinternen Lehrplan ihr eigenes Bild. Lernen vollzieht
sich darin in den unterschiedlichsten Formen. Dem Fachunterricht kommt
eine tragende Rolle zu.
Außerdem gehören zum festen Bestandteil unserer
Arbeit u.a.:
-
Teilnahme an Olympiaden: Mathematik, Geographie,
Chemie
-
Teilnahme an Sprachwettbewerben: Englisch, Französisch,
Russisch
-
Besuche von Theaterstücken in verschiedenen
Sprachen; Sprachreisen und Sprachfeste
-
Studienfahrten in Jahrgangsstufe 11 in den Fachbereichen
Geographie,
Deutsch, Kunst bzw. Musik
-
Schüleraustausch mit dem Alleberggymnasium
in Falköping/ Schweden und
mit einem Gymnasium in Kasachstan
-
Biologie- und Chemieexkursionen
-
-
Gestaltung von Wanderfahrten, Skifahrt
-
Anfertigen von Hausarbeiten in natur- und gesellschaftswissenschaftlichen
Fächern
-
Schulkonzerte, Theateraufführungen
-
Schülerzeitung „Penner“; Homepage
-
-
Projekttage
Ergänzung des Arbeitsplanes der Schule
durch aktuelle Höhepunkte und deren Würdigung an unserer
Schule durch Veröffentlichungen, Belobigungen und Anerkennung.
Ganztagsschule
Möglichkeiten für erweiterte Bildung
und Förderung
Die Ganztagsschule ist eine Schule mit ganztägigen Lernangeboten.
Damit haben wir bessere Voraussetzungen, den Lern- und Lebensalltag
für unsere Schüler effektiver, intensiver und noch flexibler
zu gestalten.
In der Verantwortung unserer Schule liegt die Vorbereitung der
Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der
Anforderungen in der Zukunft.
Die SchülerInnen sollen in allen Persönlichkeitsbereichen
möglichst umfassend gefördert werden, auch hinsichtlich
der Entfaltung individueller Identität und der Entwicklung
sozialer Beziehungsfähigkeiten und Kompetenzen.
Dabei erhalten Sie intensive Unterstützung, um eigene Stärken
und Schwächen selbst zu erkennen und Rückstände
und Schwierigkeiten zu beheben.
Die Konzeption im Ganztagsbereich verweist auf ein Lernen im ganzheitlichen
Sinn.
Ziele und Aufgaben unseres
pädagogischen Konzeptes
-
Gestaltung des Unterrichts- und
Freizeitangebots unter pädagogischer
Zielstellung
-
Mitwirkung und Mitverantwortung
der Schülerinnen und Schüler bei der
Gestaltung des Schullebens durch Ganztagsangebote
-
Förderung der Kreativität
und Eigeninitiative Lernaktivitäten im Miteinander
verschiedener Altersgruppen
-
Öffnung von Schule und Unterricht,
d.h. Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen
Trägern
-
Vorlaufunterricht zum bilingualen
Zweig
|
Der Ganztagsbetrieb verbindet den Unterricht am Vormittag mit
betreuten gemeinschaftlichen Aktivitäten am Nachmittag.
Projekte und AG sind so integriert, dass sie als unterrichtsbezogene
und ergänzende Angebote wirken. Gleiches gilt für alle
durchgeführten Fördermaßnahmen und Angebote der
Freizeitgestaltung.Unsere Arbeitsweise basiert auf dem Teamgedanken,
das heißt SchülerInnen, Eltern und Lehrer arbeiten
gemeinsam an der Umsetzung des Ganztagsschulkonzeptes.Evaluation
und Weiterentwicklung der Ganztagsschule erfolgen unter Einbeziehung
von allen Beteiligten.
Organisation der GTS
Zeitkonzept
- Die Große Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“
hat mit Wirkung vom 1. August 2003 den Status einer Ganztagsschule.
-
Der Ganztagsbetrieb besteht in einer offenen
Organisationsform.
-
Die Ganztagsbetreuung findet an drei Tagen
in der Woche statt.
Die Angebote wie Förderstunden, Hausaufgabenbetreuung,
AG und der bilinguale Unterricht liegen in den Nachmittagsstunden
von 13.10 bis 15.30 Uhr.
Die Mittagspause ist variabel von 11.05 bis
13.30 Uhr.
-
Zuzüglich zu den Fach- und Klassenräumen
können u.a. folgende Räumlichkeiten für den Ganztagsbetrieb
genutzt werden: Klubkeller, Turnhalle, Schulbücherei und
Computerraum.
-
Der Schul – bzw. Freizeithof ist bei
schönem Wetter ebenfalls nutzbar.
-
Das Kollegium arbeitet nach einem entwickelten
Ganztagskonzept.
Es wird regelmäßig ergänzt und neuen Herausforderungen
angepasst. Durch schulinterne Lehrerfortbildungen wird das Personal
qualifiziert. Außerdem werden regelmäßige Teamsitzungen
zu bestimmten Themenbereichen durchgeführt.
-
Eine beauftragte Kollegin ist für die
Koordination im Ganztagsbereich verantwortlich.
-
Die Leitung der Betreuungsangebote erfolgt
durch Lehrer, SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe, Senioren,
ehrenamtliche Kräfte und eine Kollegin der Musikschule.
- Eine Schulsozialarbeiterin trifft sich einmal wöchentlich mit
der Schülervertretung und den Streitschlichtern.
Evangelischer Klassenzug mit reformpädagogischer Orientierung
Zum Schuljahr 2005/2006 wurden 22 Kinder aus Grundschulen der
Hansestadt und der Evangelischen Grundschule Wismar als erster
Jahrgang eines evangelischen Klassenzuges mit reformpädagogischer
Orientierung eingeschult. Die Fortführung dieses Klassenzuges
ist bis zum Abitur geplant
Dieser Klassenzug ergänzt die Bildungslandschaft der Hansestadt
Wismar.
Die Unterrichtsversorgung erfolgt gemäß der gültigen
Stundentafel für Gymnasien.
Die SchülerInnen sollen u.a. christliche und humanistische
Werte für sich erschließen, die sie bei der Suche und
Entwicklung einer eigenen Orientierung unterstützen.
Der Religionsunterricht, an dem alle SchülerInnen dieses
Klassenzuges teilnehmen, wird als Fächergruppe „Religion
– Philosophieren mit Kindern / Philosophie“ doppelstündig
erteilt und wird lebensbegleitend verstanden.
Die Aufgabe der Sinnorientierung ist naturgemäß nicht
auf den Religionsunterricht zu beschränken, sondern durchwirkt
das gesamte Unterrichtsgeschehen.
Lernen mit „Kopf, Herz und Hand“ ermöglicht das
Erkennen von Strukturen und Zusammenhängen.
Neben dem Erwerb von Sachkompetenz sind dafür die Entwicklung
von Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenz unerlässlich.
Elementare Formen des offenen Unterrichts sind Freiarbeit, Wochenplanarbeit,
Projekte und Arbeitsgemeinschaften. Diese bestimmen den reformpädagogisch
orientierten Unterricht in diesem Klassenzug.
Bilingualer Unterricht
Angestrebte Ziele
Ziel dieses Unterrichts soll es sein, die Schüler schrittweise
mit der Funktion des Englischen als eine Art Arbeits- bzw. Wissenschaftssprache
vertraut zu machen. Dabei geht es uns nicht vordergründig
nur darum, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aus
dem Sprachunterricht zu intensivieren, sondern den Schülern
diese Sprache als ein Medium für das Erschließen neuer
Sachgebiete zu offerieren: kurz gesagt „ learning by doing“
.
Inhalte und deren Umsetzung
Selbstverständlich bildet der Fremdsprachenunterricht eine
wichtige Basis, aber ohne die Kooperation mit den beteiligten
Sachfächern ( Geographie ) könnte es nicht effektiv
genug funktionieren. Es gilt also, eine sinnvolle und gewinnbringende
Verbindung zwischen Muttersprache, Englisch und Sachfach zu knüpfen
.
Wie funktioniert das an unserer Schule?
Gestaltung und Bewertung in der Vorlaufunterricht (
Orientierungsstufe)
In der Orientierungsstufe ( Jahrgangsstufen 6 ) bereiten wir
wie in einer „Vorbereitungsphase“ das vor , was wir
im bilingualen Unterricht ( Fachrichtung Geographie ) ab Jahrgangsstufe
7 dann auch anwenden wollen . Diese Vorbereitungsphase bietet
unseren Schülern zunächst den erweiterten Umgang mit
der Fremdsprache an, d.h. Lieder, Gedichte, Vokabelspiele Sketche,
Lektüre, Puzzle u.a. Sprachspiele, um ihnen eventuell vorhandene
Berührungsängste im Umgang mit der Fremdsprache zu nehmen.
Bereits in der Jahrgangsstufe 6 nutzen wir dann aber auch schon
zielgerichtet angebotenes Arbeitsmaterial für den bilingualen
Unterricht, das die Schüler mit historischen, geographischen
oder landestypischen Sachgebieten vertraut macht. Unsere Schüler
präsentieren ihre Erfolge u.a. im Aufführen von Sketchen,
Anfertigen von Schaubildern, Halten kleiner Vorträge.
Die Teilnahme wird in der Vorbereitungsphase im Zeugnis bestätigt
bzw. fließt in Klasse 6 als Teilnote in die Englischzensur
mit ein.
Geographische Orientierung ab Jahrgangsstufe 7
Ab Klasse 7 wird es dann sozusagen „fachlicher“.
Die Teilnehmer des Unterrichts wenden sich jetzt unter Anleitung
verstärkt geographischen Sachgebieten zu. Schrittweise erarbeiten
wir Grundbegriffe zur Bewältigung unserer Unterrichtsschwerpunkte,
nutzen dabei bereits erworbenes Wissen aus dem Geographiebereich
selbst, sammeln Material zur aktuellen Schwerpunkten und bearbeiten
so unsere Themenstellung. Dabei hat jeder Schüler ein Arbeitsheft
„Around the World“ – Volume one – zur
Verfügung.
Themenbereiche, denen wir unser Interesse zuwenden, sind zum Beispiel:
-The Earth in Space
-Hot & Cold Zones of the Earth
-The Tropical Rain Forests
-Hot Deserts
-Polar Lands
Selbstverständlich wird, wie eingangs bereits erwähnt,
die Muttersprache als unterstützendes Element in den Lernprozess
eingebunden.
Ab Jahrgangsstufe 7 wird die Teilnahme am bilingualen Unterricht
mit einer Note auf dem Zeugnis bestätigt, in die mündliche
und schriftliche Sach- und Fremdsprachenleistungen des Schülers
einfließen.
Angestrebte Kompetenzen
Die Schüler sollen sich im Verlaufe dieses Unterrichts Sach-,
Fach- und Methodenkompetenz aneignen, um somit fächerverbindendes
Denken und Arbeiten zu fördern.Fazit: Diese Kooperationsform
zwischen den angesprochenen Fächern kann letztendlich allen
Beteiligten großen Nutzen bringen.
Lernkultur
Entwicklung von Handlungskompetenzen
Die Koordinierung von Unterricht und Ganztagsbetrieb macht es
möglich, den Anforderungen unserer Zeit in Wirtschaft und
Wissenschaft besser gerecht zu werden.
Die zunehmend veränderte Rolle des Lehrers und der Schüler
im Sinne von Lehren und Belehrtwerden hin zum Lernen fördern
und Lernen lernen, macht den Lehrer zum Lernprozessbegleiter.
Während des Unterrichts leitet er den Lernvorgang ein, setzt
Ziele und erklärt, motiviert, aktiviert Aufmerksamkeit, leistet
Hilfe, steuert zielgerichtet das Lernen, reguliert Lernhaltungen
und nimmt Leistungsbewertungen vor.
Der Bereich des selbstständigen Lernens der Schüler,
der Materialiensammlung, der Wiederholung von bereits vermitteltem
Wissen und der Entwicklung von eigenen Lernstrategien wird durch
die Angebote der Ganztagsschule besser realisierbar.
Der freie Zugang zu Medien und ihre individuelle Nutzung, zeitlich
ungebundene Partner- und Gruppenarbeit u.ä. eröffnen
den Lernenden vielfältigere Möglichkeiten, ihrem Anspruchsniveau
und Lerntempo gerecht zu werden. Außerdem kann auf diese
Weise die Entwicklung von Handlungskompetenzen der Schüler
gefördert werden.
Fachübergreifende Aspekte lassen sich hierbei ebenfalls besser
umsetzen.
Lernen muss zunehmend als aktiver und konstruktiver Prozess verstanden
werden, da der Unterricht allein die gegenwärtigen Herausforderungen
nicht mehr erfüllen kann.
Eine verstärkte Zusammenarbeit der Lehrenden in variablen
Teams und eine Rhythmisierung des Schulbetriebs sind Möglichkeiten
der Ganztagsschule, um diese Anforderungen umzusetzen. Chancen
des vielseitigen, aber auch speziellen Wissens- und Könnenserwerbs
sowie die Fähigkeit des lebenslangen selbstständigen
Lernens können so besser umgesetzt werden. Dazu gehören
vor allem die Akzeptanz und Einhaltung der gemeinsam aufgestellten
bzw. aufzustellenden Regeln im schulischen Leben.
Schule und Öffentlichkeit
Öffnung der Schule unter Beachtung der gesamtgesellschaftlichen
Situation
Die Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein
Ort der Gemeinschaft.
Sie ist offen für die verschiedensten Aktivitäten, um
den Schülern in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens
einen Einblick zu gewähren.Bewährt hat sich unter anderem
bereits die Zusammenarbeit mit
-
der Hochschule (Besichtigungen, Praktika)
-
der Bibliothek ( Bücherkiste, Besuch von
Lesungen)
-
-
dem Landesfilmzentrum (Besuch themenbezogener
Veranstaltungen)
-
dem BIZ (berufvorbereitende Veranstaltungen)
und
-
weiteren Institutionen und Verbänden (
Malteser, DRK, Gewalt- und Suchtpräventionsteam, Familien-
und Erziehungsberatungsstelle) im Rahmen der Projektwoche
Traditionsbewusstsein
Identifikation mit der Schule über die Schulzeit
hinaus
Die Darstellung unserer Schule in der Öffentlichkeit dokumentiert
unsere Gemeinschaft.
Die Zugehörigkeit zum GSG soll für Lehrer und Schüler
als positiver Wert erfahren werden und zu entsprechendem Verhalten
verpflichten.
In gemeinsamer Gestaltung des schulischen Lebens werden grundlegende
Erfahrungen von Zugehörigkeit und Wertschätzung zur
Basis der Identifikation mit unserer Schule.
Bereits bestehende Traditionen, wie
-
die hohe Teilnehmerzahl beim Altschülertreffen,
welches alle zwei Jahre durchgeführt wird ( Abiturjahrgänge
1933 bis heute)
-
das halbjährliche Auflegen des Altschülerheftes
und
-
das jährlich stattfindende Bandtreffen
zeugen von langjähriger Verbundenheit unserer „Altschüler“
mit unserer Schule.
Vorrangig ist die Arbeit mit jüngeren Schülerjahrgängen
und Absolventen anzusehen, die ihre Schule als einen Ort
der Gemeinschaft und prägenden Bestandteil ihrer
Entwicklung begreifen sollen.
Realisiert wird dieses Vorhaben durch:
-
die Arbeit an der Schulchronik in den
wiederkehrenden Projekttagen
- dem bewussteren Umgang mit dem Namen unserer Schule durch z.B. das
feierliche Gedenken an die Geschwister Scholl am 22. Februar eines jeden
Jahres
Evaluation
Reflexion des Erreichten und Perspektiven
Die Evaluation gibt Impulse für den Schulentwicklungsprozess
und dessen Selbststeuerung.
Sie schafft die Basis für Rechenschaft bzw. Qualitätsmanagement
und legt die Grundlage für eine Selbstreflexion.Evaluation
ist unerlässlich, damit die Wirkung unserer Arbeit
überprüft werden kann. Dies gilt für die
einzelne Unterrichtsstunde genauso wie für die gesamte
Schulentwicklung. Sie ist ein wichtiger Indikator dafür,
ob sich die Arbeit der Schule an einer Qualitätsverbesserung
auf dem richtigen Weg befindet und ob sich die Arbeitskraft,
die in diese Prozesse investiert wird, auch wirklich lohnt.
Mit diesem Wissen können Fehlentscheidungen korrigiert
werden.
Eine solche Evaluation dient auch der Schwerpunktsetzung:
Das Kollegium entscheidet aufgrund der Datenlage, welche
Aspekte der Schulentwicklung vorrangig bearbeitet werden
sollen und welche zurückstehen können.
Ausgehend von einer IST-Analyse werden wünschenswerte
Zustände formuliert und konkrete Schritte vereinbart,
wie man sich dem SOLL-Zustand annähern könnte.
Folgende Bereiche werden analysiert:
-
Unterrichtsprozesse und -ergebnisse
-
Professionalität der Lehrkräfte
-
Schulführung und Schulmanagement
-
-
Zur Realisierung der Evaluation wird eine Arbeitsgruppe
gebildet.
Außerdem entstehen fünf weitere Teams, die
sich mit folgenden Arbeitsbereichen des Schulprogramms
auseinandersetzen:
-
-
-
-
Schule und Öffentlichkeit
-
Hiermit streben wir an unserer Schule eine neue Arbeitskultur
an.
Wismar, 06.Dezember 2006
oben
|
|