Auf der HomePage von SCHULE
plus kann man seit einiger Zeit lesen:
"Am 11.7.2007 fand in Güstrow die erste
SCHULE
plus-Messe statt. Schüler aller Schularten
aus Mecklenburg-Vorpommern präsentierten
30 Projekte und ca. 300 Besucher kamen zum Staunen und
zum Erfahrungsaustausch.
Und hier die Besten:
- Preis: Umgestaltung einer Bunkeranlage
für eine
zivile Nutzung (Gymnasium Fridericianum Schwerin)
- Preis: Spacenet (Oscar-Picht-Gymnasium Pasewalk)
- Preis: Jugendmedienwerkstatt (Regionale Schule Rehna)
Berufsorientierendes
Design (Große Stadtschule Wismar)"

Was war vorher passier?
Unser Projekt lief vom 1.10.2006 und sollte die Schülerinnen
mit den anwendungsbereiten Techniken der Modegestaltung vertraut machen.
Es war uns gelungen, eine alte Schaufensterpuppe von der Firma Wahrmann
( noch einmal vielen Dank) zu bekommen, diese sollte im Laufe des Jahres „angezogen“ werden
mit Kleidungsstücken, die
einer Tracht im modernen Design nachempfunden war.
| Damit unsere „Emma“ nicht ganz
unbekleidet blieb, bekam sie erst einmal die Ergebnisse unserer
ersten Nähversuche
an.
Die Mädchen der 10. und 11. Klasse teilten sich die Arbeit
auf und versuchten mit Hilfe entsprechender Bücher und mit
dem Internet Formen und Schnitte für alle Kleidungsstücke
zu finden.
Die Schnittmuster wurden „in klein“ entworfen und dann
vergrößert. Das Zuschneiden wurde dann mit Hilfe der
Lehrkräfte ausgeführt. |
 |
Das Heraussuchen brauchbarer Modelle aus dem Internet machte den
Mädchen Freude, das Fotografieren dabei ließen sie mehr
unfreiwillig über sich ergehen. Die Zusammenarbeit der Schülerinnen
aus den unterschiedlichen Klassenstufen klappte sehr gut, Hilfe wurde
untereinander gern gegeben und auch gern angenommen. Im Laufe des
Jahres wurden die Schülerinnen in ihren Vorstellungen
immer sicherer und auch beim Umgang mit den Nähmaschinen gab
es kaum noch Probleme. Die Gestaltung der Kleidungsstücke:
- Bluse nach alten Schnitten- sogar mit Flohbeutel - Rock mit Zugfalten
- Mieder mit Schnürkordel - Kappe
( noch in Arbeit) ging den
Schülerinnen
gut von der Hand, jeder Erfolg machte sie sicherer.
 
|
Das Interesse der Mädchen zeigte sich auch in der Gestaltung
eigener kreativer Ideen, das sah man auch bei der Arbeit Hannas
an der Kappe. Sie versuchte mit Hilfe des Internets eine Möglichkeit
zu finden, um Trachtenmotive mit modernen Vorstellungen zu verbinden.
Als Modell besorgte sie sich einen „Frisierkopf“ für
den sie mit Hilfe von Drahtarbeiten ein Grundgerüst der zu
entwerfenden Kappe herstellte. |
Dabei zeigte sich auch, dass die Umsetzung ihrer Idee mehr Zeit als
geplant in Anspruch nahm.
Im nächsten Jahr werden die Mädchen weiter
in dieser Projektgruppe arbeiten, um Ihre Vorstellungen nach eigener
Mode umzusetzen.
Hier noch ein paar Bilder von der Arbeit und von der Preisverleihung:
H.Porsch
G.Seehase
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