Große Stadtschule
"Geschwister-Scholl-Gymnasium"

Ganztagsschule
Hansestadt Wismar
 

Studienfahrt der 11. Klassen nach Weimar

Die Stadt der Dichter und Denker Scholl-Gymnasiasten auf den Spuren deutscher Klassik

Weimar. Die Stadt der Dichter und Denker. Die Chance, diese denkwürdige Stadt zu erkunden und sie mit ihren vielfältigen Facetten kennen zu lernen, erhielten die Schüler der 11. Klassen der Großen Stadtschule.
Die fünftägige Reise fand im Rahmen des Deutschunterrichts als Studienfahrt statt. So unternahmen die Schüler Exkursionen zu verschiedenen Sehenswürdigkeiten, um ihre Deutsch- und Geschichtskenntnisse auf etwas andere, anschauliche Art und Weise zu erweitern.
Beispiele für solche Erkundungen waren die Besuche der Wohn-bzw. Gartenhäuser Goethes, Schillers sowie des Komponisten Liszt.
Doch nicht nur die berühmten Literaten der deutschen Klassik erlangten die Aufmerksamkeit der Schüler: Ein Abstecher in das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald machte das kulturelle Programm der jungen Leute noch vielfältiger und regte zum Nachdenken an.
Ihren eindrucksvollen Ausklang fand die Reise mit dem Besuch der Theatervorstellung „Liliom“ von Ferenc Molnar im Weimarer Theater.

Jonas Lübcke, Kl. 11a

 

Weimars Symbiose

Die Türen des Zuges öffneten sich, Menschenmassen strömten heraus.
Unter ihnen befanden sich auch die Schüler der 11. Klasse des Geschwister-Scholl-Gymnasiums Wismar.
Für eine Woche hatten diese es sich zur Aufgabe gemacht, eine der wichtigsten Kulturstätten Deutschlands zu erkunden. Und zu sehen gab es wirklich viel.
In Weimar leben knapp 60000 Einwohner – eine Kleinstadt. Doch hier werden andere Maßstäbe gesetzt. Die geistige Größe ist entscheidend und gemessen an dieser ist Weimar eine Metropole.
Diesen Status verdankt die thüringische Stadt einem der größten deutschen Dichter – Johann Wolfgang von Goethe, der hier lebte, liebte, arbeitete. Durch sein Schaffen verhalf er Weimar, ein Kulturzentrum zu werden, welches von 4 Millionen Touristen jährlich besucht wird.
Davon überzeugten sich auch die Schüler. Sie folgten den Spuren Goethes und besichtigten sein Wohn- und Gartenhaus. Doch Goethe ist nicht die einzige Attraktion, die die Stadt zu bieten hat.
Die Mischung macht`s. Auch Friedrich Schiller verschlug es in die imposante Kleinstadt.Das kleine, aber schöne Haus in der Innenstadt zieht genauso die Besucher an.
Auf dem Programm der Gymnasiasten stand auch der Besuch des Konzentrationslagers in Buchenwald, der für nachdenkliche Stimmung sorgte.
Das Weimar-Haus als multimediales Geschichtserlebnis, der Besuch des Wohnhauses des romantischen Komponisten Franz Liszt, aber auch der Besuch des Schlossmuseums, in dem u.a. Bilder von Albrecht Dürer und Claude Monet ausgestellt werden, rundeten den Besuch ab.
In Weimar stehen vergangene Geschichte, Kultur und Moderne miteinander in Symbiose, als wenn es das Natürlichste der Welt wäre.
So kam auch die Freizeit nicht zu kurz. Zahlreiche Restaurants, Kinos und Einkaufzentren boten auch auf dieser Ebene eine Menge Abwechslung.
Der Theaterbesuch des Stückes „Liliom“ von Ferenc Molnar mit der bekannten Schauspielerin Karoline Herfurth rundete den Gesamteindruck eindrucksvoll ab, so dass man feststellen kann, dass
die Klasse nach einer Woche in Weimar, um viele Erfahrungen reicher, zurückkehrte.

Kristina Ivancenko, Kl. 11a

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