Välkommen till Wismar! – Schwedische Schüler besuchten unsere Hansestadt
Große Aufregung und viel Herzklopfen gab es am letzten Sonnabend am ZOB in Wismar, als die Schüler der Großen Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ ihre Gäste der schwedischen Patenschule „Alleberggymnasium“ Falköping erwarteten. Die Erwartungen waren groß, denn es war der „Gegenbesuch“ der Schweden, nachdem die Wismarer Schüler im September im hohen Norden ihre schwedischen Freunde kennen gelernt hatten. Unterstützt vom Rotary-Club beider Städte, kommt es alle zwei Jahre zu diesen gegenseitigen Treffen, bei denen sich inzwischen feste Freundschaften gebildet haben. Nach großem „Hallo“ ging es dann in die Gastfamilien, die sich bis zum Montagmorgen auf unterschiedlichste Weise um ihre Gastschüler kümmerten. So begab sich Anna-Katharina Ahn aus der 11.Klasse mit ihren zwei Gastschwestern auf einen zünftigen Familienausflug nach Lübeck.
Am Montag war dann Schule angesagt. Ein Mischmasch aus Deutsch, Englisch und Schwedisch war aus den Klassenräumen und auf dem schönen Freizeithof der Schule zu hören und wenn gar nichts mehr ging, halfen die Hände und Füße.
Bei Superwetter machten die Schüler gemeinsam einen Stadtrundgang, gingen Bowlen und waren am Dienstag in Berlin. Hier besuchten sie den Reichstag mit herrlicher Aussicht auf die Stadt und zeigten bei einem Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten Rehberg , dass sie mit der allgemeinen Politikverdrossenheit, die man Jugendlichen nachsagt, nichts gemein haben. Auch das Interesse der Gäste an der Berliner Mauer zeigt eine aktive Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte.
Der letzte Tag brachte viel Spaß bei einer gemeinsamen Kanutour. Beim Wasserwandern von Schönlage nach Eickhof mussten sich die Kanuteams bewähren und dabei war es sehr nützlich, dass einige an Wechselsachen gedacht hatten, denn die wurden nicht nur von den Schülern gebraucht!
Bei der Disko am Abend im Klubkeller der Schule war die Stimmung toll und man wollte kein Ende finden. Zu nah war der Abschied herangekommen. Am Donnerstagmorgen gab es reichlich Tränen, aber auch schon den festen Plan, dass sich einige Schüler schon im Sommer in Schweden wiedersehen wollen. Na dann –„ vi ses“ – bis bald!
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