Wasser- und Küstenqualität der Wismarer Bucht

Bedeutung des Projekts:

Unsere biochemische Untersuchungen führten wir jährlich in zwei Durchgängen aus. Wir waren jeweils in der zweiten Juliwoche und Ende September im Untersuchungsgebiet. Dadurch ergeben sich gute Vergleichsmöglichkeiten der gefundenen Daten. Die ökologischen Begründungen können durch die Schüler gesucht werden.

Dabei spielen auch die unterschiedlichen Witterungsbedingungen und der Einfluss des Tourismus eine zu beachtende Rolle. Die Schüler werden auf diese Weise an wissenschaftliche Untersuchungsmethoden der Feldökologie herangeführt.

Während unserer Strandgänge sammelten wir parallel zu den Untersuchungen Müll und Unrat, der am Strand angspült oder von Strandbesuchern "vergessen" wurde (33 gelbe Säcke - "grüner Punkt" - Partnerschaft mit dem Entsorgungsbetrieb der Hansestadt Wismar).

Einen weiteren Schwerpunkt legten wir auf das Vorkommen von Seegras (Zotera). In getroknetem Zustand kann dieses Material vielseitig verwendet werden. Mit dieser Thematik beschäftigt sich die Fachhochschule Wismar. Wir informieren die Fachhochschule über die Mächtigkeit und Qualität der Vorkommen in unserem Untersuchunggebiet.

Seit dem Jahre 2000 beteiligen wir uns innerhlb des Projekes am Tag der Artenvielfalt der Zeitschrift GEO.

Den Gemeinden, die zu unserem Untersuchungsgebiet gehören, stellen wir unsere Untersuchungergebnisse zu Verfügung. Ebenso können die Schüler Verbesserungsoschläge zur Erhaltung der Ordnung und Sicherheit machen. Erste Ergebnisse über den Zustand der Einleiter (Bäche und Gräben) hat der Wasser- und Bodenverband "Wallensteingraben/Küste" bereits bekommen. Neben "Coastwatch Europe" wird auch die Schutzgemeinschaft "Deutsche Ostseeküste" unsere Auswertungen erhalten.

So meinen wir, mit der Durchführung des Projekts einen wichtigen Beitrag beim Heranführen der Schüler an den Umweltschutzgedanken und die Nachhaltigkeit des menschlichens Tuns (Agenda-21-Prozess) leisten zu können.

Weitere optische Eindrücke gibt es hier.