| Durch die archäologischen Begleitmaßnahmen
kam es zu zahlreichen Entdeckungen von Gräbern. Sie befinden sich
auf dem Gebiet der Kirche und Chor, auf dem einstigen Kreuzhof, sowie in
und neben den Kreuzgängen, weiterhin auf dem damaligen Haupteingang
des Klosters und in deme ehemaligen Kleinen Schlafhaus.
Die Gräber liegen parallel in nordwestlicher
Richtung, wobei sich der Kopf der Bestatteten im Westen befindet, mit Blick
nach Osten. Die Knochenfunde stammen aus dem 13. und 14. Jahrhundert, reichen
aber auch bis in das 18. Jahrhunder hinein.
Die ältesten Skelette, die entdeckt
wurden, lagen auf dem Gebiet der Kreuzgänge Die Archäologen legten
auch Gräber frei, in denen Mönche und Bürger übereinander
begraben wurden. Das Ineinanderliegen der Knochen ist durch die Bestattung
der Verstorbenen zu unterschiedlichen Zeiten und späterem Zusammensacken
der Erdschichten zu erklären.
Im Klubkeller, einem für Schüler
hergerichteten Kellerraum, hat man auch vier zueinander parallel liegende
Skelette gefunden. Auf dem Gebiet des Chores legte man einen besonders
interessanten Schädel frei. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert und
ist mit Kopfschmuck besetzt.
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