Schulprogramm
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Schulprogrammarbeit an der Großen Stadtschule

Geschwister-Scholl-Gymnasium

Unser Schulprogramm dokumentiert nicht nur unsere gemeinsame Philosophie, sondern konkretisiert auch Entwicklungsziele der einzelnen Bildungsangebote unserer Schule.

Die Schulprogrammarbeit ist an der Großen Stadtschule ein zentraler Bestandteil der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung und erfordert daher nicht nur eine kontinuierliche Evaluation, sondern auch ständige Überarbeitung und Aktualisierung.

Die im Schulprogramm kursiv gekennzeichneten Passagen stellen die aktuellen Arbeitsfelder der Lehrer, Schüler, Eltern und außerschulischen Partner dar.

In speziellen Gremien der Schule werden die inhaltlichen Schwerpunkte dieser überprüft und den neuen Anforderungen und Bedingungen angepasst, so dass eine kontinuierliche Fortschreibung des Lehr- und Erziehungsprozesses im Schulprogramm festgeschrieben wird.

Arbeitsfelder für das Schuljahr 2010/2011:

Gremium Arbeitsfelder
Team 7-9 Lernkultur: Entwicklung von Handlungs- und Sozialkompetenzen

Bilingualer Unterricht

Ganztagsschule: Individuelle Lernzeit

Raumkonzept

Schulsozialarbeit

Evangelischer Klassenzug

Orientierungsstufe

Unterrichtsentwicklung

Team 10-12 Lernkultur: Entwicklung von Handlungs- und Sozialkompetenzen

Individuelle Lernzeit

Schule und Öffentlichkeit

Berufsvorbereitende Veranstaltungen/Praktika

Unterrichtsentwicklung

Kreativteam Öffentlichkeitsarbeit: Planung und Umsetzung von Feierlichkeiten zu Höhepunkten im Schuljahresverlauf

Werbung

Individuelle Lernzeit

Die Arbeit an der Zertifizierung zur Guten Gesunden Schule im Anschub-Projekt des Landes MV erfolgt in allen Gremien seit dem Schuljahr 2009/10.

Jedes Team erstellt bis zum 05.11.2010 einen neuen Arbeitsplan.

Wismar, 07.09.2010

„Gelehrtheit, Ehrbarkeit und Wohlerzogenheit“

Zu diesen, von Oberstudienrat Dr. Rudolf Kleiminger formulierten Erziehungsidealen anlässlichdes 400 jährigen Jubiläums unserer Schule, bekennen wir uns auch heute noch.

Geschichte unserer Schule
Die Große Stadtschule hat ihren eigentlichen Ursprung bereits im Jahr 1180, als der Benediktiner Orden auf unserem heutigen Schulgelände die erste Klosterkirche „Zum heiligen Kreuz“ errichtete, die später von den Franziskaner Mönchen als Kloster genutzt wurde.
Nach Schließung dieser religiösen Einrichtung 1350 wurde erst 1541 eine evangelisch – lutherische Lateinschule eingerichtet.
In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verfiel die humanistisch – reformatorisch geprägte Große Stadtschule, es hielt das neuhumanistische Gymnasium mit Bürgerschule der Hansestadt Wismar in diesem Gemäuer Einzug.
Weitere interessante Begebenheiten zur Geschichte unserer Schule können nachgelesen werden im eigens zur Schulgeschichte entstandenen Buch.
„ Die Geschichte der Großen Stadtschule zu Wismar von 1541 bis 1945“ von Dr. Rudolf Kleiminger.
Nach zwei Weltkriegen und DDR – Diktatur sowie der Wende 1989 und der darauffolgenden Schulreform, entstand 1990 wieder ein Gymnasium, dass sich zu den eigentlichen Werten aus der Gründungszeit bekennen wollte, die Große Stadtschule „Geschwister – Scholl – Gymnasium“.
Anlässlich der 450 – Jahrfeier des Bestehens der Schule kamen 1991 erstmals Altschüler aus aller Welt in Verbundenheit zu ihrer Schule nach Wismar.

Schulprogramm

Schule und Öffentlichkeit

Öffnung der Schule unter Beachtung der gesamtgesell schaftlichen Situation
Lernort

Gymnasium mit sprachlichem
und naturwissenschaftlichem Zweig
Traditionsbewusstsein

Identifikation mit derSchule über die Schul-zeit hinaus
Lernkultur

Entwicklung von Handlungs-kompetenzen
Ganztagsschule

Möglichkeiten für erweiterte
Bildung und Förderung
Evaluation

Reflexion des Erreichten und Perspektiven

Lernort Schule

Unsere Schule ist ein Gymnasium mit sprachlichem und natur-wissenschaftlichem Zweig.

Um dem Bildungs- und Erziehungsauftrag sowie den Neigungen und Interessen der Lernenden gerecht zu werden, müssen alle Elemente des Lernprozesses ausgeschöpft werden.

Die gültigen Rahmenrichtlinien und Lehrpläne bilden die Grundlage für den Unterricht. Damit gestaltet die Schule in einem schulinternen Lehrplan ihr eigenes Bild. Lernen vollzieht sich darin in den unterschiedlichsten Formen. Dem Fachunterricht kommt eine tragende Rolle zu.

Außerdem gehören zum festen Bestandteil unserer Arbeit u.a.:

  • Teilnahme an Olympiaden: Mathematik, Geographie, Chemie
  • Teilnahme an Sprachwettbewerben: Englisch, Französisch, Russisch
  • Besuche von Theaterstücken in verschiedenen Sprachen; Sprachreisen und Sprachfeste
  • Studienfahrten in Jahrgangsstufe 11 in den Fachbereichen Geographie, Deutsch, Kunst bzw. Musik
  • Schüleraustausch mit dem Alleberggymnasium in Falköping/ Schweden und mit einem Gymnasium in Ufa
  • Biologie- und Chemieexkursionen
  • Sportveranstaltungen
  • Gestaltung von Wanderfahrten, Skifahrt
  • Anfertigen von Hausarbeiten in natur- und gesellschaftswissenschaftlichen Fächern
  • Schulkonzerte, Theateraufführungen
  • Schülerzeitung „Penner“; Homepage
  • Schulklubveranstaltungen
  • Projekttage

Ergänzung des Arbeitsplanes der Schule durch aktuelle Höhepunkte und deren Würdigung an unserer Schule durch Veröffentlichungen, Belobigungen und Anerkennung.

Ganztagsschule

Möglichkeiten für erweiterte Bildung und Förderung

Die Ganztagsschule ist eine Schule mit ganztägigen Lernangeboten. Damit haben wir bessere Voraussetzungen, den Lern- und Lebensalltag für unsere Schüler effektiver, intensiver und noch flexibler zu gestalten.
In der Verantwortung unserer Schule liegt die Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf die Bewältigung der Anforderungen in der Zukunft.
Die SchülerInnen sollen in allen Persönlichkeitsbereichen möglichst umfassend gefördert werden, auch hinsichtlich der Entfaltung individueller Identität und der Entwicklung sozialer Beziehungsfähigkeiten und Kompetenzen.
Dabei erhalten Sie intensive Unterstützung, um eigene Stärken und Schwächen selbst zu erkennen und Rückstände und Schwierigkeiten zu beheben.
Die Konzeption im Ganztagsbereich verweist auf ein Lernen im ganzheitlichen Sinn.

Ziele und Aufgaben unseres pädagogischen Konzeptes

  • Gestaltung des Unterrichts- und Freizeitangebots unter pädagogischer Zielelstellung
  • Mitwirkung und Mitverantwortung der Schülerinnen und Schüler bei der Gestaltung des Schullebens durch Ganztagsangebote
  • Förderung der Kreativität und Eigeninitiative Lernaktivitäten im Miteinander verschiedener Altersgruppen
  • Öffnung von Schule und Unterricht, d.h. Zusammenarbeit mit Eltern und außerschulischen Trägern
  • Vorlaufunterricht zum bilingualen Zweig


Der Ganztagsbetrieb verbindet den Unterricht am Vormittag mit betreuten gemeinschaftlichen Aktivitäten am Nachmittag.
Projekte und AG sind so integriert, dass sie als unterrichtsbezogene und ergänzende Angebote wirken. Gleiches gilt für alle durchgeführten Fördermaßnahmen und Angebote der Freizeitgestaltung.Unsere Arbeitsweise basiert auf dem Teamgedanken, das heißt SchülerInnen, Eltern und Lehrer arbeiten gemeinsam an der Umsetzung des Ganztagsschulkonzeptes.

Evaluation und Weiterentwicklung der Ganztagsschule erfolgen unter Einbeziehung von allen Beteiligten.

Organisation der GTS

Zeitkonzept

  • Die Große Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ hat mit Wirkung vom 1. August 2003 den Status einer Ganztagsschule.
  • Der Ganztagsbetrieb besteht in einer offenen Organisationsform.
  • Die Ganztagsbetreuung findet an drei Tagen in der Woche statt.

Die Angebote wie Förderstunden, Hausaufgabenbetreuung, AG und der bilinguale Unterricht liegen in den Nachmittagsstunden von 13.10 bis 15.30 Uhr

Die Mittagspause ist variabel von 11.05 bis 13.30 Uhr.

Raumorganisation

  • Zuzüglich zu den Fach- und Klassenräumen können u.a. folgende Räumlichkeiten für den Ganztagsbetrieb genutzt werden: Klubkeller, Turnhalle, Schulbücherei und Computerraum.
  • Der Schul – bzw. Freizeithof ist bei schönem Wetter ebenfalls nutzbar.

Personalorganisation

  • Das Kollegium arbeitet nach einem entwickelten Ganztagskonzept.

Es wird regelmäßig ergänzt und neuen Herausforderungen angepasst. Durch schulinterne Lehrerfortbildungen wird das Personal qualifiziert. Außerdem werden regelmäßige Teamsitzungen zu bestimmten Themenbereichen durchgeführt.

  • Eine beauftragte Kollegin ist für die Koordination im Ganztagsbereich verantwortlich.
  • Die Leitung der Betreuungsangebote erfolgt durch Lehrer, SchülerInnen der gymnasialen Oberstufe, Senioren, ehrenamtliche Kräfte und eine Kollegin der Musikschule.
  • Eine SchulsozialarbeiterIin trifft sich einmal wöchentlich mit der Schülervertretung und den Streitschlichtern.

Bilingualer Unterricht

Angestrebte Ziele

Ziel dieses Unterrichts soll es sein, die Schüler schrittweise mit der Funktion des Englischen als eine Art Arbeits- bzw. Wissenschaftssprache vertraut zu machen. Dabei geht es uns nicht vordergründig nur darum, die erworbenen Kenntnisse und Fähigkeiten aus dem Sprachunterricht zu intensivieren, sondern den Schülern diese Sprache als ein Medium für das Erschließen neuer Sachgebiete zu offerieren: kurz gesagt „ learning by doing“ .

Inhalte und deren Umsetzung

Selbstverständlich bildet der Fremdsprachenunterricht eine wichtige Basis, aber ohne die Kooperation mit den beteiligten Sachfächern ( Geographie ) könnte es nicht effektiv genug funktionieren. Es gilt also, eine sinnvolle und gewinnbringende Verbindung zwischen Muttersprache, Englisch und Sachfach zu knüpfen .
Wie funktioniert das an unserer Schule?

Gestaltung und Bewertung in der Vorlaufunterricht ( Orientierungsstufe)

In der Orientierungsstufe ( Jahrgangsstufen 6 ) bereiten wir wie in einer „Vorbereitungsphase“ das vor , was wir im bilingualen Unterricht ( Fachrichtung Geographie ) ab Jahrgangsstufe 7 dann auch anwenden wollen . Diese Vorbereitungsphase bietet unseren Schülern zunächst den erweiterten Umgang mit der Fremdsprache an, d.h. Lieder, Gedichte, Vokabelspiele Sketche, Lektüre, Puzzle u.a. Sprachspiele, um ihnen eventuell vorhandene Berührungsängste im Umgang mit der Fremdsprache zu nehmen.
Bereits in der Jahrgangsstufe 6 nutzen wir dann aber auch schon zielgerichtet angebotenes Arbeitsmaterial für den bilingualen Unterricht, das die Schüler mit historischen, geographischen oder landestypischen Sachgebieten vertraut macht. Unsere Schüler präsentieren ihre Erfolge u.a. im Aufführen von Sketchen, Anfertigen von Schaubildern, Halten kleiner Vorträge.
Die Teilnahme wird in der Vorbereitungsphase im Zeugnis bestätigt bzw. fließt in Klasse 6 als Teilnote in die Englischzensur mit ein.

Geographische Orientierung ab Jahrgangsstufe 7

Ab Klasse 7 wird es dann sozusagen „fachlicher“. Die Teilnehmer des Unterrichts wenden sich jetzt unter Anleitung verstärkt geographischen Sachgebieten zu. Schrittweise erarbeiten wir Grundbegriffe zur Bewältigung unserer Unterrichtsschwerpunkte, nutzen dabei bereits erworbenes Wissen aus dem Geographiebereich selbst, sammeln Material zur aktuellen Schwerpunkten und bearbeiten so unsere Themenstellung. Dabei hat jeder Schüler ein Arbeitsheft „Around the World“ – Volume one – zur Verfügung.
Themenbereiche, denen wir unser Interesse zuwenden, sind zum Beispiel:
-The Earth in Space
-Hot & Cold Zones of the Earth
-The Tropical Rain Forests
-Hot Deserts
-Polar Lands
Selbstverständlich wird, wie eingangs bereits erwähnt, die Muttersprache als unterstützendes Element in den Lernprozess eingebunden.
Ab Jahrgangsstufe 7 wird die Teilnahme am bilingualen Unterricht mit einer Note auf dem Zeugnis bestätigt, in die mündliche und schriftliche Sach- und Fremdsprachenleistungen des Schülers einfließen.

Angestrebte Kompetenzen

Die Schüler sollen sich im Verlaufe dieses Unterrichts Sach-, Fach- und Methodenkompetenz aneignen, um somit fächerverbindendes Denken und Arbeiten zu fördern.Fazit: Diese Kooperationsform zwischen den angesprochenen Fächern kann letztendlich allen Beteiligten großen Nutzen bringen.

Lernkultur

Entwicklung von Handlungskompetenzen

Die Koordinierung von Unterricht und Ganztagsbetrieb macht es möglich, den Anforderungen unserer Zeit in Wirtschaft und Wissenschaft besser gerecht zu werden.
Die zunehmend veränderte Rolle des Lehrers und der Schüler im Sinne von Lehren und Belehrtwerden hin zum Lernen fördern und Lernen lernen, macht den Lehrer zum Lernprozessbegleiter.
Während des Unterrichts leitet er den Lernvorgang ein, setzt Ziele und erklärt, motiviert, aktiviert Aufmerksamkeit, leistet Hilfe, steuert zielgerichtet das Lernen, reguliert Lernhaltungen und nimmt Leistungsbewertungen vor.
Der Bereich des selbstständigen Lernens der Schüler, der Materialiensammlung, der Wiederholung von bereits vermitteltem Wissen und der Entwicklung von eigenen Lernstrategien wird durch die Angebote der Ganztagsschule besser realisierbar.
Der freie Zugang zu Medien und ihre individuelle Nutzung, zeitlich ungebundene Partner- und Gruppenarbeit u.ä. eröffnen den Lernenden vielfältigere Möglichkeiten, ihrem Anspruchsniveau und Lerntempo gerecht zu werden. Außerdem kann auf diese Weise die Entwicklung von Handlungskompetenzen der Schüler gefördert werden.
Fachübergreifende Aspekte lassen sich hierbei ebenfalls besser umsetzen.
Lernen muss zunehmend als aktiver und konstruktiver Prozess verstanden werden, da der Unterricht allein die gegenwärtigen Herausforderungen nicht mehr erfüllen kann.
Eine verstärkte Zusammenarbeit der Lehrenden in variablen Teams und eine Rhythmisierung des Schulbetriebs sind Möglichkeiten der Ganztagsschule, um diese Anforderungen umzusetzen. Chancen des vielseitigen, aber auch speziellen Wissens- und Könnenserwerbs sowie die Fähigkeit des lebenslangen selbstständigen Lernens können so besser umgesetzt werden. Dazu gehören vor allem die Akzeptanz und Einhaltung der gemeinsam aufgestellten bzw. aufzustellenden Regeln im schulischen Leben.

Schule und Öffentlichkeit

Öffnung der Schule unter Beachtung der gesamtgesellschaftlichen Situation

Die Schule ist nicht nur ein Ort des Lernens, sondern auch ein Ort der Gemeinschaft.
Sie ist offen für die verschiedensten Aktivitäten, um den Schülern in alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens einen Einblick zu gewähren.Bewährt hat sich unter anderem bereits die Zusammenarbeit mit

  • der Hochschule (Besichtigungen, Praktika)
  • der Bibliothek ( Bücherkiste, Besuch von Lesungen)
  • dem Theater
  • dem Landesfilmzentrum (Besuch themenbezogener Veranstaltungen)
  • dem BIZ (berufvorbereitende Veranstaltungen) und

weiteren Institutionen und Verbänden ( Malteser, DRK, Gewalt- und Suchtpräventionsteam, Familien- und Erziehungsberatungsstelle) im Rahmen der Projektwoche

Traditionsbewusstsein

Identifikation mit der Schule über die Schulzeit hinaus

Die Darstellung unserer Schule in der Öffentlichkeit dokumentiert unsere Gemeinschaft.
Die Zugehörigkeit zum GSG soll für Lehrer und Schüler als positiver Wert erfahren werden und zu entsprechendem Verhalten verpflichten.
In gemeinsamer Gestaltung des schulischen Lebens werden grundlegende Erfahrungen von Zugehörigkeit und Wertschätzung zur Basis der Identifikation mit unserer Schule.
Bereits bestehende Traditionen, wie

  • die hohe Teilnehmerzahl beim Altschülertreffen, welches alle zwei Jahre durchgeführt wird ( Abiturjahrgänge 1933 bis heute)
  • das halbjährliche Auflegen des Altschülerheftes

und

  • das jährlich stattfindende Bandtreffen zeugen von langjähriger Verbundenheit unserer „Altschüler“ mit unserer Schule.

Vorrangig ist die Arbeit mit jüngeren Schülerjahrgängen und Absolventen anzusehen, die ihre Schule als einen Ort der Gemeinschaft und prägenden Bestandteil ihrer Entwicklung begreifen sollen.
Realisiert wird dieses Vorhaben durch:

  • die Arbeit an der Schulchronik in den wiederkehrenden Projekttagen
  • dem bewussteren Umgang mit dem Namen unserer Schule durch z.B. das feierliche Gedenken an die Geschwister Scholl am 22. Februar eines jeden Jahres

Evaluation

Reflexion des Erreichten und Perspektiven

Die Evaluation gibt Impulse für den Schulentwicklungsprozess und dessen Selbststeuerung.
Sie schafft die Basis für Rechenschaft bzw. Qualitätsmanagement und legt die Grundlage für eine Selbstreflexion.Evaluation ist unerlässlich, damit die Wirkung unserer Arbeit überprüft werden kann. Dies gilt für die einzelne Unterrichtsstunde genauso wie für die gesamte Schulentwicklung. Sie ist ein wichtiger Indikator dafür, ob sich die Arbeit der Schule an einer Qualitätsverbesserung auf dem richtigen Weg befindet und ob sich die Arbeitskraft, die in diese Prozesse investiert wird, auch wirklich lohnt.
Mit diesem Wissen können Fehlentscheidungen korrigiert werden.
Eine solche Evaluation dient auch der Schwerpunktsetzung: Das Kollegium entscheidet aufgrund der Datenlage, welche Aspekte der Schulentwicklung vorrangig bearbeitet werden sollen und welche zurückstehen können.
Ausgehend von einer IST-Analyse werden wünschenswerte Zustände formuliert und konkrete Schritte vereinbart, wie man sich dem SOLL-Zustand annähern könnte.
Folgende Bereiche werden analysiert:

  • Unterrichtsprozesse und -ergebnisse
  • Professionalität der Lehrkräfte
  • Schulführung und Schulmanagement
  • Schul- und Klassenklima
  • Außenbeziehungen

Zur Realisierung der Evaluation wird eine Arbeitsgruppe gebildet.

Außerdem entstehen fünf weitere Teams, die sich mit folgenden Arbeitsbereichen des Schulprogramms auseinandersetzen:

  • Lernort Schule
  • Ganztagsschule
  • Lernkultur
  • Schule und Öffentlichkeit
  • Traditionsbewusstsein.

Hiermit streben wir an unserer Schule eine neue Arbeitskultur an.

Wismar, 06.Dezember 2006

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