Ausflug der 10a nach Neustrelitz ins Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt
Am Donnerstag, dem 19. Januar waren wir, die Klasse 10a, im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Dort angekommen wurden wir herzlich begrüßt und einander vorgestellt. Die Einführung bestand aus zwei Präsentationen über Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten zu diesen Themenbereichen und zum anderen über Standorte des DLRs und benötigte Berufe. Anschließend wurde unsere Klasse in vier Gruppen aufgeteilt, die abwechselnd verschiedene Stationen durchliefen. Bei der ersten Station wurde uns das Thema der Satellitenkommunikation vorgestellt. Hierzu gab es einen kurzen Film und ein Experiment, welches die ganze Sache veranschaulicht hat. Besonders interessant und neu für uns war, dass ein Bild durch einen Laserstrahl verschickt werden kann und dies so schnell passiert, dass theoretisch 44 Filme pro Sekunde von einem Satellit zur Erde versendet würden. Diese Methode ist jedoch noch nicht ausgereift, sodass weiterhin Funkwellen benutzt werden. Die nächste Station brachte uns die Gravitation und ihre Auswirkungen im Allgemeinen näher. Dazu gab es Beispiele zu ersten Erkenntnissen der Schwerkraft aus dem Leben Newtons. Durch verschiedene Experimente am Fallturm wurde Schwerelosigkeit im freien Fall simuliert, zum Beispiel eine Sanduhr deren Sand eine Sekunde aufgehört hatte durchzulaufen. Im Anschluss folgte die Satellitenstation, bei der wir verschiedene Oberflächenstrukturen der Erde nachvollziehen konnten, sowie die Wetterlage und deren Voraussicht. Eine Gruppe bekam sogar eine Live-Wetter-Aufnahme eines Satelliten zu sehen. Wir waren also aktuell dabei und konnten das betrachten, was alle anderen Leute erst abends beim Wetterbericht sehen. Bei der letzten Station ging es um GPS und wie man durch die Verbindung verschiedener Satelliten einen genauen Standort bestimmen kann. Dinge, die wir ganz alltäglich benötigen, funktionieren über GPS, um uns dieses System genauer zu erklären, haben wir selber mit einem GPS-Gerät experimentiert. Obwohl die Zeit wie im Fluge verging, war sie ausreichend, um in die Arbeit der Experten einzutauchen und uns regelmäßig in Staunen zu versetzen. Wir danken dem ganzen Team des DLR, dass sie sich für uns Zeit genommen haben als auch unseren Lehrern Frau Bischof und Herrn Gehrau, die uns dies ermöglicht haben.