Tour durch die Niederlande

Nach der ca. sechsstündigen Fahrt mit unserem Bus und dem ersten Eindruck der flachen, niederländischen Landschaft, verbrachten wir den ersten Abend in unserem Camp, das etwas weiter auf dem Land gelegen war.

Am nächsten Tag führte uns unsere Tour nach Den Haag. Die politisch bekannte Stadt konnte nicht nur mit den modernen Wolkenkratzern beeindrucken, sondern auch mit dem wirklich traumhaft schönen Strand in Scheveningen. Auch wenn die Besichtigung nur von kurzer Dauer war, war es ein toller Augenblick an dem feinen Sandstrand entlang zu gehen. Danach ging unsere Führung weiter in das Stadtinnere, wo uns die authentische  Stadtführerin die markantesten Punkte Den Haags (übrigens gesprochen:,,Den Haach“) zeigte. In der anschließenden Freizeit schlenderten wir durch die Stadt und konnten ein wenig shoppen.

Amsterdam! So hieß das große Ziel am Mittwoch. Doch davor besuchten wir eine Käserei und Holzschuhmacherei. Der wirklich klischeeaussehende Niederländer in Holzpantoffeln und weiter, bunter Hose zeigte uns die Herstellung von Käse und den traditionellen Holzpantoffeln. Ein Mitschüler musste/durfte auch mit anpacken, als es um das Holzschnitzen ging. Im Anschluss haben viele die Möglichkeit genutzt, niederländischen Käse als Geschenk für Zuhause zu kaufen. In Amsterdam später selbst, verlief die Stadterkundung individuell. Einige besuchten das Anne-Frank-Haus , welches sehr emotional berührte, andere erkundeten die Stadt vom Wasser aus mit Hilfe einer Grachtenfahrt. So oder so, hatte Amsterdam viel zu bieten und ist eine wunderschöne Stadt.

Am letzten effektiven Tag besuchten wir am frühen Vormittag das kleine Fischerdorf Urk. Der erste Gang dort führte zum Strand, wo ein paar mutige den kühleren Temperaturen trotzten und ins Wasser sprangen, der Rest erholte sich am Strand. In Urk selbst gab es niedliche kleine Bäckereien oder Cafés und nicht zu vergessen, wenn die Stadt am Wasser gebaut ist, ein Deich! Nach der Erholung ging es denn für den Hauptteil der Klasse zum spannenden Teil des Tages über. Die Tour führte uns nämlich nach Zwolle, wo auf uns zwei Escape Rooms warteten, für jede Gruppe einen. Zur kurzen Erklärung des Begriffs ,,Escape Room“: Das Hauptziel lässt sich leicht ableiten, das Entfliehen aus einem bzw. mehreren Räumen, dabei müssen viele Rätsel gelöst werden, um Hilfsmittel zur „Flucht“ zu bekommen. Alle Teilnehmer waren sich danach einig, dass dies eine einzigartige Erfahrung war und jeder wollte danach nochmal, obwohl es teilweise sehr gruselig war.

Die Abende verbrachten wir auf dem großen Gelände des Camps oder machten es uns vor unserer Hütte gemütlich. Wir hatten immer Spaß zusammen , vor allem mit der auf der Fahrt entdeckten Lieblingsbeschäftigung, ob im Bus oder abends, Scharade! So  verging auch die Zeit der Rückfahrt schnell und schon waren wir wieder zurück in Wismar.

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