Deutsche Schüler in China “One World, one nature – our future!“

Das Umweltprojekt „(in) Zukunft mitdenken – 共想未来“ ermöglichte 10 Schülern des Geschwister-Scholl-Gymnasiums in Wismar, 12 Tage in der VR China diese Thematik, zusammen mit chinesischen Austauschschülern, zu reflektieren. Gefördert durch die Stiftung Mercator, tauschten wir unsere Ergebnisse zum Thema Umweltschutz mit unseren chinesischen Gastschülern aus und verglichen die Umsetzung unserer Ideen in China und in Deutschland.

 

Anfang August, noch in den Sommerferien, waren unsere chinesischen Austauschschüler in Wismar, um sich über den deutschen Umweltschutz zu informieren. Jetzt waren wir in China und lernten viele Varianten des Schutzes der Umwelt dort kennen.

 

Den ersten Tag verbrachten wir in Shanghai und tasteten uns dort unter dem Aspekt unseres Themas an eine komplett neue Kultur heran. Am Ende des zweiten Tages fuhren wir mit dem Nachtzug zum Tai Shan, dem bedeutendsten Buddha-Berg Chinas. Nach dem Erklimmen der mehr als 3000 Stufen zum Gipfel des Berges mit dem atemberaubenden Ausblick auf eine unberührte und intakte Umwelt fuhren wir am nächsten Tag mit einem Hochgeschwindigkeitszug nach Peking, um mit unseren Austauschschülern dort das Thema weiter zu bearbeiten. Nach einem herzlichen Empfang lernten wir die Schule und am Abend unsere Gastfamilien kennen. Am Dienstag besuchten wir die deutsche Ausstellung zum Thema „Aufklärung“ im China National Museum. Nach einem typisch chinesischen Mittagessen erlebten wir eine ganz andere Kultur im „Temple of Heaven“, in dem viele Einheimische auch ihre Freizeit verbringen, weil diese Kultur verehrt wird. Der Vormittag des nächsten Tages stand ganz im Zeichen der chinesischen Mauer. Die gefallenen Kämpfer der Ming Dynastie liegen in den Ming Gräbern, die wir am Nachmittag besuchten.

Am nächsten Tag waren wir Gast der renommierten Peking Universität.

Im Zentrum Pekings liegt die Verbotene Stadt. Dort regierte bis ins 20. Jahrhundert der chinesische Kaiser in seinem 9999 Zimmer umfassenden Palast.

Um unsere Kenntnisse auch über den praktischen Umweltschutz in China zu erweitern besuchten wir am Nachmittag die Tsingua Solar Fabrik, die auch auf dem europäischen Markt vertreten ist, vor den Toren Pekings. Dort erhielten wir einen Einblick, wie auf Dächern und Balkonen der erfolgversprechende Versuch unternommen wird, durch den Einsatz von Solarmodulröhren umweltfreundlich und energiesparend zu bauen. Auch am nächsten Tag stand das Thema Umweltschutz im Vordergrund. Wir erlebten ein Wohngebiet, das nach neuesten Erkenntnissen des Umweltschutzes geplant wurde. Mit Stolz verwies man auf die Erfolge des Umweltschutzes, die zu einer besseren und begehrten Wohnqualität führen. In einer weiteren Fabrik konnten wir anschaulich nachvollziehen, dass die Mülltrennung hier in Peking im Prinzip genauso wie bei uns in Wismar erfolgt und die Metallindustrie von dieser Art des Umweltschutzes profitiert. Der Besuch einer Abwasser- Recycling-Anlage, die für die Aufbereitung von Schmutzwasser von 814 000 Menschen verantwortlich ist, erinnerte ebenfalls an die Recycling-Technik, die uns im August in unserer Abwasseranlage In Wismar ausführlich und sachkundig erklärt worden war . Wasser ist auch in China ein wichtiger Rohstoff, den man nicht unbegrenzt zur Verfügung hat. Im Gegenteil. Es gibt ein Wasserdefizit.

Nach den beiden Familientagen, die wir individuell in unseren Familien verbrachten, standen am Montag der Besuch des Umweltzentrums „IT-School of Environment“ der berühmten Tsinghua Universität in Peking, die uns zeigte, wie umweltbewusst gelebt werden kann und welchen Energie- und Umweltnutzen die Beachtung umweltrelevanter Themen bewirkt, ebenso auf dem Programm wie die Präsentation unserer gemeinsam erarbeiteten Ideen. Dabei griffen wir auf die bereits in Wismar entwickelten Grundideen zurück und ergänzten diese durch nun wieder gemeinsam erarbeitete neue Sichtweisen. Grundtenor war, dass erneuerbare Energien, bewusstes umweltpolitisches Denken u n d Handeln helfen können, unsere einzigartig schöne Erde zu erhalten und eine gemeinsame Zukunft auf diesem Planeten zu sichern.

     

Julia Prätorius

Studienfahrt nach Berchtesgaden

Wir waren gespannt, als wir uns morgens am Bahnhof trafen um die Reise in die Alpen anzutreten. Vor uns lagen eine Zugfahrt quer durch Deutschland und eine Back-Packer Tour auf dem Watzmann. Mit dem Zug ging es von Hamburg nach München, einen Abstecher nach Österreich und schließlich in den südlichsten Zipfel von Deutschland – Berchtesgaden. Dort verbrachten wir die erste Nacht in einer Pension.

Am nächsten Morgen ging es früh raus und los. Wir mussten an einem Tag auf 1930 Meter Höhe, nämlich zur Watzmannhütte. Der Aufstieg war schwierig, es  war ein heißer Tag und wir hatten unsere großen Rucksäcke mit 10kg auf dem Rücken. Nach sechs Stunden und vielen Höhenmetern waren wir angekommen. Wir schliefen alle in einem Zimmer, in einem langen Doppelstockbett.

Nach einem wundervollen Sonnenaufgang am nächsten Morgen, trennte sich unsere Gruppe. Ein Teil ging mit Herrn Marin auf 2701 Meter Höhe zum Hocheck. Der andere Teil stieg mit Frau Nicolai hinunter zur Kührointalm (1420m), wo wir unsere dritte Nacht verbrachten. In der Alm freuten sich alle auf das Duschen, das uns tags zuvor verwehrt geblieben war.

Der vorletzte Tag war angebrochen und wir gingen zurück zur Pension, in der wir schon die erste Nacht geschlafen hatten. Bevor wir jedoch zurückkehrten, schauten wir uns noch „St. Bartholomä“ an, die kleine Kapelle am Ufer des Königssees. Zum Abschluss grillten wir und waren stolz auf unsere erbrachte Leistung.

Von: Julia Prätorius

Grüsse aus Taiwan

Hey Leute,
vorab:
ich bin gut im Taiwan gelandet, habe meine 1.Gastfamilie kennengelernt und habe erfahren, dass mein Schuljahr erst am 15. September anfängt.
Während des Fluges habe ich eher wenig geschlafen, dafür um so mehr Filme geschaut.
Als ich aus dem Flugzeug stieg, war das erste, dass ich bemerkte die Hitze und die dazu gehörende Luftfeuchtigkeit, die einem richtig auf die Lunge drückt.
Als nächstes kam der sogenannte „Kulturschock“.
So viele Menschen aufeinmal habe ich noch nicht einmal in Berlin erlebt.
Der Lärm, der von tausenden Menschen erzeugt wird, war einfach überwältigend.
Dazu muss man sagen, dass die Asiaten ein sehr freundliches und zuvorkommendes Volk sind. Meine Gasteltern sind wirklich gute Leute, ich habe ein wirklich riesiges Zimmer für mich allein und als wäre das nicht so schon wirklich viel eine eigene Internet-Verbindung.
Ich bin sehr zuversichtlich, was die zuküngtige Zeit angeht, auch wenn es nicht immer leicht sein wird.
Mit Gottes Hilfe kann man alles schaffen.
Ich wünsche euch allen nur das Beste und Gottes Segen.

Herzliche Grüße aus Taiwan,
Euer Benjamin

Ps: Auf dem ersten Bild bin ich gerade am Flughafen angekommen, das zweite Bild zeigt etwas von der Insel-landschaft.
Achja ich habe jetzt einen chinesischen Namen: Tsai, Jia Ming

Abenteuer in Frankreich

Wismarer Schüler reisen nach Frankreich

Nach der ersten Begegnung von 18 Schülern der Grossen Stadtschule „Geschwister-Scholl-Gymnasium“ Wismar mit den Austauschschülern aus Frankreich im März 2011 starteten diese Dienstag, den 24.05.2011, um 3.15 Uhr zum Gegenbesuch. Erst ging es mit dem Taxi nach Hamburg, dann mit dem Flugzeug nach Paris und zum Schluss mit dem Zug nach Montauban de Bretagne.

Am Bahnhof erwarteten uns schon die französischen Austauschschüler, von denen wir freundlich in den Familien aufgenommen wurden. Gleich am nächsten Tag fuhren wir mit dem Bus an die Küste der Bretagne, ans Cap Fréhel, wo uns eine fantastische Aussicht, das Meer und schönes Wetter erwarteten. Nach einer Wanderung, einem Picknick und einer interessanten Schlossbesichtigung des Fort la Latte ging es mit dem Bus noch zu einem traumhaften Sandstrand, um das Meer eine Weile zu genießen.

Am Donnerstag besichtigten wir eine Hotelfachschule, in der wir bretonische Apfeltorte – tarte aux pommes fines – gebacken haben. Nach der Arbeit das Vergnügen: ein Fünf-Gänge-Menü. Die zukünftigen Kellner absolvierten mit uns als Gäste eine Zwischenprüfung. Auch für uns war das eine Art Prüfung für gutes Benehmen. Sogar mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad in Frankreich: 2 ½ Stunden Gang für Gang genießen.

In den nächsten Tagen werden wir noch die Stadt Rennes besichtigen, am Wochenende etwas mit unseren Gastfamilien unternehmen und am Unterricht der französischen Partner teilnehmen.

 

Besuch aus der schwedischen Patenschule

Välkommen till Wismar – Schwedische Gäste in der Großen Stadtschule

Der Schüleraustausch zwischen unserer Patenschule „Alleberggymnasium“ in Falköping und unserem Gymnasium ist inzwischen zu einer langjährigen Tradition gewachsen. Und so wurde der langersehnte Besuch der schwedischen Gäste in Wismar zu einem Highlight des Schuljahres.

Am 2. Mai um 18.00 Uhr trafen sich Schüler aus den 10. und 11. Klassen am ZOB, um ihre Gäste zu begrüßen. Viele kannten sich noch von ihrem letzten Treffen in Schweden. Der erste Abend war für ein gemütliches Einleben in den Gastfamilien vorgesehen.

Am zweiten Tag ging es früh am Morgen mit dem Bus nach Berlin. Die Besichtigung des Bundestages stand auf dem Plan. Anschließend gab es eine Diskussion zu den aktuellen politischen Ereignissen in Deutschland und der Welt. Nach ausreichend Freizeit auf dem Alex oder am Brandenburger Tor besuchten viele noch das Holocaust-Mahnmal und Checkpoint-Charlie. Auf dem Rückweg ging es an den Resten der Mauer vorbei, die von 1961 bis 1990 die Hauptstadt in West- und Ostberlin teilte.

Am Mittwoch stand ein anstrengendes Erlebnis auf dem Programm, nämlich ein normaler Schultag an einer deutschen Schule. Alle Schweden waren sich einig: Unterricht beginnt zu früh, ein Unterrichtsblock ist zu lang und die Anforderungen an die Schüler sind sehr hoch. Da war der Stadtrundgang auf Schwedisch schon einfacher. Am Abend trafen sich viele zum gemeinsamen Abendessen.

Am vorletzten Tag war eine Wanderung auf der Insel Poel geplant. Von Kirchdorf zum Schwarzen Busch und weiter ging es am Strand entlang in Richtung Gollwitz. Dort wartete bereits Professor Gerath. Er erzählte begeistert von den Eigenschaften von Seegras und von den Möglichkeiten, die diese Eigenschaften bieten. Nach ca. einer Stunde machten wir uns auf den Weg zurück nach Kirchdorf. Am Abend war Clubkeller-Party bis spät in die Nacht 🙂

Am Freitag ging es nach Hamburg in die Ausstellung „Dialog im Dunkeln“. Diese Ausstellung unterscheidet sich von allen anderen Ausstellungen in einem: man sieht absolut nichts. Bei völliger Dunkelheit wird man in dieser Ausstellung durch verschiedene Stationen von blinden oder sehbehinderten Menschen geführt. Hier waren sich alle einig, den Wert des Sehens lernt man schnell schätzen, wenn einem diese Möglichkeit genommen wird. Nach Freizeit und Shoppen in der Großstadt gab es dann am Abend die Abschiedsparty.

Nach nur wenigen Stunden Schlaf verabschiedeten sich die gastgebenden Schüler, Lehrer und der Schulleiter von den schwedischen Gästen, alle voller Eindrücke von der vergangenen Woche und mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen. Na dann: „vi ses“- Bis bald!

Besonderen Dank möchten alle Schüler ihren Lehrern Frau Nowak und Herrn Dr.Niehoff für die aufwändige Unterstützung sowie der Referendarin Frau Pohl für den interessanten Stadtrundgang sagen.

 

Vera Ullmann

Exkursion in den Bundestag

Morgens um sieben Uhr in Wismar am Bahnhof. 21 etwas müde dreinschauende 10. Klässler erwarten einen interessanten Tag im Bundestag. Nach einer dreistündigen Zugfahrt waren wir in der Hauptstadt angekommen. Das Mittagessen sollte es im Paul Loebe Haus geben, doch auf Grund der verschärften Sicherheitslage, mussten wir zwei ausführliche Sicherheitskontrollen über uns ergehen lassen. Anschließend stand eine Plenarsitzung an, dort war jedoch eine Pause. So saßen wir im leeren Plenarsaal und sollten uns einen geschichtlichen Vortrag über den Bundestag anhören. Da dies nicht gerade große Begeisterung auslöste, nutzen wir gerne die Alternative, von der Kuppel des Regierungsgebäudes einen Panoramablick über Berlin zu werfen. Nach diesem Erlebnis freuten wir uns auf eine Fragestunde mit der Bundestagsabgeordneten Karin Strenz. Doch da die in einer wichtigen Sitzung des Verteidigungsausschusses saß, klappte auch dieser Programmpunkt nicht. Karin Strenz entschädigte uns allerdings, indem sie uns doch noch ein paar Minuten im Plenarsaal organisierte und sie versprach, die Fragestunde in unserer Schule nachzuholen. Um 21 Uhr kamen wir dann wieder müde in Wismar am Bahnhof an.

 

Schüleraustausch Schweden ↔ Deutschland

Seit dem Jahr 1996 führt das Geschwister Scholl Gymnasium einen Schüleraustausch zwischen deutschen und schwedischen Schülern mit dem Alleberg – Gymnasium in Falköping durch. Die Möglichkeit an der Fahrt

teilzunehmen besteht alle 2 Jahre.

Die Schüler aus der 10. und 11. Klassenstufe fuhren in diesem Schuljahr unter der Aufsicht von Frau Nowak und Herr Dr. Niehoff vom 20.09.2010 – 24.09.2010 zu unserer Partnerschule.

Die Fahrt dauerte 11 Stunden mit dem Bus und führte uns von Deutschland über Dänemark nach Schweden.

Dort angekommen wurden wir unseren Partnern zugeteilt. Viele Schüler führten vor dem ersten Treffen bereits Kontakt über das Internet, andere begegneten sich zum ersten Mal.

Eines hatten wir jedoch alle gemeinsam: Wir wurden von unseren Partnern und deren Familien herzlich in Empfang genommen.

Nachdem wir uns am ersten Tag von der langen Fahrt erholen durften, stand am nächsten Tag um 8.00 Uhr Unterricht auf dem Plan. Mathematik, Chemie und Religion einmal auf Schwedisch! Wir konnten hier auch Eindrücke über die verschiedenen Schulsysteme mitnehmen.

Viele neue Dinge konnten wir in Schweden entdecken und kennen lernen, z.B. die einzigartige Landschaft der Westküste mit ihren Schären. Außerdem besuchten wir die ältesten, noch existierenden Gräber, genannt “ Ekonavallen” , das berühmte Vogelschutzgebiet Hornborgasjon mit seinen Naturschauspielen und Göteborg, eine der größten Städte Schwedens.

Die Ausflüge unternahmen wir gemeinsam mit unseren Austauschpartnern, so dass wir uns näher kennen lernen konnten.

Doch die Zeit verging wie im Fluge und so traten wir am Freitag bereits unsere Heimreise an. Wir verabschiedeten uns schweren Herzens von unseren Familien, jedoch mit Vorfreude auf das nächste Jahr, wenn die Schweden uns in Deutschland besuchen kommen.

Sarah Mahler

Bella Italia!

Am Sonntagabend standen alle Schüler der 12. Klasse bepackt mit Koffern, Decken und Kissen am ZOB bereit. In wenigen Minuten sollte unsere große Reise nach Italien beginnen. So verstauten wir schnell unsere Sachen und nachdem sich auch die Letzen von ihren Eltern und Partnern verabschiedet hatten, setzte sich der Bus in Bewegung. Die aufgeregte Stimmung, die üblicherweise in einem Bus herrscht, legte sich schnell und der Großteil von uns versuchte – in teilweise sehr interessanten Positionen- ein wenig zu schlafen. Und knappe 17 Stunden später waren wir dann endlich am Ziel. Wir wurden zwar mit einem kurzen Regenschauer empfangen, doch dieser wurde schnell wieder von strahlendem Sonnenschein verdrängt. Unseren ersten Tag in Peschiera nutzen wir zum Erkunden der näheren Umgebung. Schon bald hatten wir den Weg zum strahlend blauen Gardasee gefunden und verbrachten auch den ersten Abend an seinem Ufer.

Am nächsten Morgen machten wir uns nach einem ruhigen Frühstück auf nach Sirmione. Dort konnten wir eine der wenigen, noch original erhaltenen Festungen Italiens besuchen. Von den Türmen aus hatte man einen atemberaubenden Ausblick fast über den ganzen Gardasee. Anschließend machten wir eine Bootstour über den Gardasee zurück nach Peschiera. Vom Hafen liefen an der palmengesäumten Strandpromenade entlang, bis wir schließlich wieder unser Hotel erreichten. Der restliche Nachmittag stand uns zur freien Verfügung und jeder verbrachte die Zeit auf seine Weise. Doch spätestens nach dem Abendessen fanden sich fast alle wieder zusammen und wir saßen gemeinschaftlich am Strand.

Mittwoch war frühes Aufstehen angesagt, denn wir hatten eine weite Reise vor uns. Zwei Stunden fahrt trennten uns von unserem Ziel Venedig. Doch diese vergingen wie im Flug und im Nu hatten wir den Hafen erreicht. Von dort aus setzten wir mit dem Schiff über nach Venedig. Diese Stadt ist wirklich sehenswert. Durch die vielen Brücken, Kanäle und kleinen Gassen hat sie einen ganz besonderen Charme. Wir durften die Stadt in Eigenregie erkunden, was sich jedoch als schwieriger als gedacht herausstellte. Nicht nur, dass alles von Touristen überlaufen war, auch die Orientierung in den engen, verwinkelten Gassen gestaltete sich ein wenig schwierig. Doch am Ende haben wir alle erschöpft, aber mit vielen Souvenirs bepackt, den Weg zurück zum Hafen der Stadt gefunden.

Nach dem anstrengenden Tag in Venedig ließen wir den Donnerstag wieder etwas ruhiger angehen. Unser Weg führte uns diesmal in das zwanzig Minuten entfernte Verona. Dort besuchten wir als erstes das antike Amphitheater und danach ging es weiter zu Julias Balkon. Dieser lag versteckt in einem malerischen, kleinen Hinterhof. Und natürlich musste sich jeder einmal auf den Balkon stellen, um sich wenigstens für einen kurzen Augenblick wie die wartende Julia zu fühlen. Und die romantische Kussszene von Romeo und Julia haben dann –wie es sich für einen Deutschlehrer gehört- Frau Saleh und ihr Mann für uns nachgestellt.

Danach blieb uns noch ein wenig Zeit um die Stadt weiter zu erkunden und am frühen Abend ging es wieder zurück zum Hotel. Dort mussten wir dann schon einmal unsere Kofferpacken, denn das Ende unserer Reise rückte stündlich näher. Unseren letzen Abend verbrachten wir alle gemeinsam und es herrschte eine gute Stimmung, auch wenn der Gedanke, dass es jetzt schon wieder vorbei war, immer mitschwebte.

Freitagfrüh wurden dann die Koffer eingeladen und der Bus fuhr zurück gen Heimat. Durch leichten Stau kamen wir nach knappen 18 Stunden Freitagnacht dann endlich in Wismar an. Eine wundervolle Reise ging somit zu Ende, doch die Erinnerungen an die erlebnisreiche Woche werden allen noch lange erhalten bleiben.

Wir möchten uns hiermit auch noch mal herzlich bei unseren Tutoren Frau Saleh und Herrn Burgold bedanken, die uns diese wunderschöne Woche in Italien ermöglicht haben.

Stellvertretend für die Jahrgangstufe 12,

Lisa Bröcker